Dein Blog zu kreativer Persönlichkeitsentwicklung

#Gefühl #Kreativität #Körperempfindungen #Selbstliebe #Reflexion

Tipps und Übungen für den Alltag

Viel Spaß beim Lesen!

Themenwünsche, Feedback und Fragen sind erwünscht.

Eure Praxis Kreativ, Jana Hilliges

März 2024

Bedürfnisse von Babys und wie sich deren Verletzungen auf unser Leben auswirken können

Welche Bedürfnisse haben Babys?
Zunächst einmal ist es wichtig, auf der Welt willkommen geheißen zu werden.
Babys regulieren sich über die Interaktion mit ihren Bezugspersonen.

Sie wollen gehört werden und sie hören.
Mit ihrem Schrei signalisieren sie lebenswichtige Bedürfnisse, wie Hunger, Müdigkeit, Sicherheitsbedürfnisse und mehr. Sie nehmen ihre Umgebung über das Hören wahr.

Sie wollen gehalten werden.
Halten beruhigt und vermittelt Sicherheit. Das Nervensystem der erwachsenen Bezugsperson hat noch großen Einfluss auf das Kind. Strahlt diese Person Ruhe und Sicherheit aus, so beruhigt sich das Baby viel schneller, als wenn Stress der bestimmender Faktor ist.

Sie wollen gesehen werden und sie sehen.
Babys und Eltern spielen mit Blicken. Sie reagieren aufeinander. Später zeigen Kinder, was sie entdeckt haben. Das will gesehen werden.

Sie ergreifen die Welt und wollen ergriffen werden.
Babys beginnen zu greifen: Die Finger der Eltern, ihre Umgebung, erste Gegenstände. Sie erschließen sich darüber die Welt. Sie werden ergriffen, wenn sie hochgehoben werden und wenn die Eltern ihre Hand halten. Dies als angenehmes Ergriffen werden zu erfahren, baut Vertrauen auf.


Kinder lehnen sich an.
Nach einem langen und aufregenden Tag lehnen Kinder sich an die Schulter der Eltern und können dort Halt erfahren.


In all diesen Bereichen können Verletzungen passieren.

Sie entstehen in den ersten Lebensjahren, wenn systematisch ein oder mehrere Bedürfnisse von Babys und Kleinkindern von den ersten Bezugspersonen nicht erfasst werden. Dies kann in völliger Unwissenheit geschehen, aus Überforderung oder mutwillig. Die Auswirkungen früher Verletzungen wirken ins spätere Leben und beeinträchtigen dieses. Dabei ist nicht unbedingt bekannt warum eigentlich. Nicht verwunderlich, da die Erinnerung an die ersten Lebensjahre nicht vorhanden oder zumindest begrenzt ist. Was bleibt, ist ein Leiden: Stress, innere Unruhe, Ängste, Wut, plötzliche Reaktionen, die im Nachhinein nicht mehr so viel Sinn ergeben, Konflikte, die immer wieder auftreten. All dies kann aus frühen Verletzungen resultieren. Ob dem tatsächlich so ist, lässt sich nicht pauschal sagen und bedarf immer der individuellen Abklärung.

Oh je, das lief in meiner Kindheit vielleicht nicht so gut.

Wer heute ein Leiden durch frühe Verletzungen feststellt, kann dies „nachnähren“ über eben diese oben beschriebenen Bewegungen, über neue Kontakterfahrungen. Das biete ich in der Praxis Kreativ an. Auch achtsamkeitsorientierte Verfahren, kreative Hobbies, Umgang mit Tieren, der Natur oder achtsamen Menschen können hier helfen das zu bekommen, was früher fehlte und heute Leid verursacht. Bei stärkerer Beeinträchtigung ist professionelle Unterstützung ratsam. Zu Merken was gerade ist, ist der erste Schritt zur Heilung. Das ist Achtsamkeit.

Und wie mache ich das als Eltern nun richtig?
Für alle Eltern ist es mir ganz wichtig vorweg zu nehmen: Seit nicht zu streng mit euch selbst und achtet auf eure Bedürfnisse, nur dann könnt ihr achtsam die Bedürfnisse eurer Kinder wahrnehmen. Fehler sind normal und daraus ist es möglich zu lernen. Nehmt Fehler als Anstoß zum Austausch mit euren Partner*innen und auch mit euren Kindern. Kommuniziert was ihr braucht und wo eure Grenzen liegen. Das dürfen auch Kinder erfahren. Erziehung hat nicht nur eine Richtung. Kinder bringen immer Herausforderungen mit und es ist eure Aufgabe diese zu nutzen. Wenn es beim ersten Mal nicht klappt, dann vielleicht beim nächsten Mal. Eure Kinder haben es doch auch nicht beim ersten mal geschafft ein Glas Wasser einzugießen ohne etwas daneben geht.

Und noch eine kleine Aufgabe zu zweit: Es geht um eine angenehme Kontaktaufnahme.
Für Kontakt braucht es übrigens nicht unbedingt eine Berührung!

Finde eine zweite Person, die Lust auf ein kleines Experiment hat und nehmt euch fünf Minuten ungestört Zeit. Zuerst nimmt sich jede Person kurz Zeit, sich klar zu werden, was gerade die eigenen Wünsche an den Kontakt sind. Dann erzählt ihr euch nacheinander davon. Achtet darauf, dass beide Zeit zum Erzählen bekommen und angehört werden. Dann geht es darum zu besprechen, wie ihr zusammen kommen könnt und die wichtigsten Wünsche beider Personen Beachtung finden. Werdet dabei kreativ. Erst wenn beide ihr Einverständnis geben, beginnt die Kontaktaufnahme. Dabei stellt ihr das Reden ein und spürt den Kontakt. Sagt kurz Bescheid, wenn ihr aus dem Kontakt heraus möchtet und verlasst dann den Kontakt wieder. Tauscht euch danach darüber aus, was ihr erlebt habt.

Februar 2024

Selbstreflexion durch Körperwahrnehmung

Zwischen Anforderungen und Erwartungen im Alltag ist es nicht immer leicht, auf sich und sein Umfeld zu achten. Körperwahrnehmung hilft, präsenter im Hier und Jetzt zu werden und wertfreier anzunehmen, was ist. Dadurch können Entscheidungen reflektierter getroffen und die Achtsamkeit gegenüber sich selbst und anderen gestärkt werden.

Das wertfreie Beobachten der Körperwahrnehmungen stellt eine Möglichkeit der Selbstreflexion dar. Die Flexibilität beim Reagieren steigt.

Körperwahrnehmung ist das bewusste Wahrnehmen der leiblichen Regungen im Äußeren sowie im Inneren. Äußerlich registrieren wir Bewegungen der Körperteile wie der Arme, Beine, des Kopfes oder des Bauchs. Innerliche Bewegung äußert sich leiblich beispielsweise als Druck, Kribbeln, Spannung, Stechen, Rotieren, Ziehen, Kälte, Wärme, Weite, Enge und mehr. Diese inneren körperlichen Regungen nennen wir Empfindungen. Im Alltag interpretieren wir ständig unsere Empfindungen. Dann werden aus ihnen Gefühle. Daraus werden oft Handlungsentscheidungen, manchmal werden sie innerhalb von Bruchteilen von Sekunden getroffen.

Empfindungen können auf Bedürfnisse hinweisen. Gefühle äußern sich körperlich. Ob die Haltung aufrecht ist oder der Kopf und die Schultern gesenkt sind, drückt etwas aus und hat eine Außenwirkung. Was individuell damit verbunden ist, vermag nur die betroffene Person selbst zu wissen. In diesem Ausdruck können sich Bedürfnisse widerspiegeln. Aufkommende Wut beispielsweise kann auf eine verletzte Grenze hindeuten, das Bedürfnis, sich zu schützen. Manche Bedürfnisse spiegeln sich nicht im Ausdruck wider und sind nur innerlich wahrnehmbar, wie vielleicht die Sehnsucht einer introvertierten Person nach Nähe auf ihre Art und Weise. Solch eine Sehnsucht kann körperlich spürbar sein, vielleicht im Brustkorb, im Herzen oder im Bauchraum. In unserer Sprache hat sich dies als das berühmte “Bauchgefühl” manifestiert.

Körperliche Empfindungen können auch alte Verletzungen repräsentieren. Oft werden sie dann stärker oder schwer zugänglich. In beiden Fällen lohnt es sich, ihnen Beachtung zu schenken. Die Empfindung an sich ist nicht gefährlich oder bedrohlich. Das, was ein solches Gefühl möglicherweise auslösen mag, ist dessen Interpretation. Wenn ein Auslöser  eine Empfindung hervorruft, kann sich der Körper ohne, dass der Verstand schon einschaltet, wahnsinnig schnell mit ähnlichen Situationen assoziieren. Er reagiert unbewusst darauf, wie es damals in der Stresssituation Sinn gemacht hat. Oft werden dabei eigene Grenzen übergangen. Heute macht dieses Reagieren vielleicht nicht mehr so viel Sinn, dennoch ist es da und das ist ok.

Ein Weg der Veränderung beginnt mit der Achtsamkeit mit dir. Beobachte dich möglichst wertneutral.
Auch solche Situationen können auf Bedürfnisse hinweisen.

In Haltungen und Bewegungsabläufen können sich außerdem erstarrte Bewegungen aus extremen Stress- oder Bedrohungssituationen zeigen. Unser Körpergedächtnis speichert Erinnerungen, auch welche, die unserem Verstand nicht mehr zugänglich sind, erinnert unser Körper. Dabei kann es sich um Erfahrungen früher Lebensjahre handeln oder auch von extremen Stress- und Belastungssituationen, auf die unsere bewusste Erinnerung möglicherweise nicht mehr zugreifen kann.

Die reinen Körperempfindungen sind nicht bedrohlich. Das, was sie als bedrohlich erscheinen lässt, sind die Interpretationen der Empfindungen. Oft wird dann eine Empfindung vor dem Hintergrund früherer Erfahrungen interpretiert, ohne dass dies in dem Moment kognitiv eingeordnet werden kann. Dies lässt sich entkoppeln. Was jede*r dafür tun kann, ist die Körperwahrnehmung zu schulen.


Körperwahrnehmung kann helfen, Emotionen zu regulieren, mit Stress umzugehen und Vergangenes aufzuarbeiten.

Probiere es aus. Nimm dir ein paar Minuten Zeit und schließe deine Augen. Geh mit deiner Aufmerksamkeit in deine Füße und spüre den Boden. Dann wandere nach oben, in deine Beine, deinen Bauch, deinen Oberkörper, deine Arme und Hände und deinen Kopf. Nimm wahr, was du von dir mitbekommst. Nimm es zunächst einfach nur wahr, ohne deine Wahrnehmungen zu interpretieren. Wenn du dir die Zeit genommen hast, kannst du überlegen, ob es ein Bedürfnis gibt, dem du gerade jetzt Aufmerksamkeit schenken möchtest.

Durch die Schulung der Körperwahrnehmung ist es möglich, Signale des Körpers frühzeitig zu erkennen und somit eine Pause einzulegen, bevor eine Reaktion erfolgt. Dies ermöglicht einen Spielraum der eigenen Entscheidungsfreiheit gegenüber deinem Reagieren im Alltag und erhöht die Achtsamkeit dir und anderen gegenüber.

Januar 2024

Vorsätze im neuen Jahr ohne Stress

Ein Vorsatz für das neue Jahr ist, das Vorhaben etwas zu verändern. Viele Menschen nutzen die Zeit zwischen den Jahren, um zurück zu schauen und den Beginn eines neuen Jahres, um Veränderungen anzugehen. Reflexion kann helfen, Altes hinter sich zu lassen, Prioritäten neu ordnen und Raum zu gewinnen für neue Erfahrungen. Aus Vorsätzen oder Wünschen können Ziele entstehen. Ziele können Halt und Orientierung geben und sollten regelmäßig hinsichtlich ihrer Aktualität geprüft werden.


Vorsätze können Träume, Wünsche und Sehnsüchte widerspiegeln. Manche Vorsätze sind mit Druck oder Frust behaftet. Druck des “Schaffen müssen", Frust des “nicht Schaffens”. Daraus entsteht Stress. Vorsätze können aber auch darauf hindeuten, wo wichtige Bedürfnisse von dir liegen. Ich möchte dich einladen mal dorthin zu schauen.

Zum Mitmachen
Hier biete ich dir eine kleine Einheit zum Mitmachen an. Dazu benötigst du fünf Minuten Zeit ohne Ablenkung, einen Zettel und einen Stift. Richte dich gemütlich ein, sodass deine Gedanken fließen können. Vielleicht holst du dir eine Kuscheldecke oder ein leckeres Getränk, gehst spazieren oder machst dir deine Lieblingsmusik an.
Dann lies den folgenden Text und nimm dir fünf Minuten für das, was mit dir passiert. Du kannst dir eine Uhr stellen, wenn dir das hilft, dir die Zeit auch wirklich zu nehmen.

Es geht um deine Wünsche, Träume und Sehnsüchte. Jeder Gedanke ist erlaubt. Jede Fantasie, jeder noch so unerreichbare Wunsch. Lass diese Gedanken zu und beobachte, was sie mit dir machen. Bewerte sie nicht. Beim Träumen gibt es kein richtig oder falsch. Vielleicht entsteht dir ein Bild deiner Sehnsucht, ein Ort an dem du gerne wärst, ein Gefühl, nach dem du dich sehnst, ein Ziel, das du dir zu erreichen wünschst. Vielleicht gibt es auch einen Gegenstand in deiner Nähe, der zu deinem Wunsch passt.

Nimm ein paar bewusste Atemzüge und stell dir vor, du hast einen Wunsch frei.
Was wünschst du dir?
Lass diese Frage auf dich wirken und beschäftige dich innerlich ein paar Minuten damit, ohne dich abzulenken. Vielleicht entsteht dir sofort ein Bild vor Augen, vielleicht dauert es eine Weile oder es sind nur unklare Bestandteile da. Nimm was dir begegnet und schau es dir an.
Notiere dir deinen Wunsch. Er darf unrealistisch sein!
Und nun nimm dir einen anderen Zettel oder die andere Seite deines Blattes und überlege, was du dir realistisch in dein Leben holen kannst.

Ich wünsche dir alles Gute für das neue Jahr 2024.
Deine Praxis Kreativ

Dezember 2023

Herausforderungen in der Weihnachtszeit
In diesem Beitrag gehe ich der Frage nach welche Herausforderungen Weihnachten birgt. Ich möchte dich zu einem ehrlichen Umgang mit dir selbst und anderen anregen und Anregungen geben Verständnis füreinander zu entwickeln.

„Gehst du mit auf den Weihnachtsmarkt“ oder „Was machst du an Weihnachten?“ Der eine freut sich über diese Fragen, die nächste denkt sich „schon wieder?“ und der übernächste ist traurig, dass ihn niemand danach fragt. Was für die einen schön ist, ist für andere die Konfrontation mit einer Wirklichkeit, die womöglich schmerzt, wütend oder traurig macht.

Es kommt in der Weihnachtszeit vermehrt vor, dass sich Menschen einsam, unverstanden und verletzt fühlen. Doch warum eigentlich? Weihnachten suggeriert das Idealbild von Liebe, Geborgenheit und Gemeinschaftlichkeit in der Regel erfüllt durch die Familie. Liebe, Geborgenheit und Gemeinschaftlichkeit sind menschliche Grundbedürfnisse. Zumindest ab und zu benötigt jede*r sie. Als Kinder sind wir existenziell davon abhängig gewesen ob unsere ersten Bezugspersonen sie uns geben. Kinder entwickeln Strategien wenn ihre Grundbedürfnisse nicht bedingungslos erfüllt werden. Dies ist für sie überlebensnotwendig.

Was hat das mit Weihnachten zu tun?

Hast du dich schon mal gefragt was du dir zu Weihnachten wünschst? Ich meine nicht das neueste Handy. Nein, was wünschst du dir emotional: Entspannung, Liebe, Gemeinschaftsgefühl, Erfolg, Glück, Besinnlichkeit, Freude, Perspektive, Leichtigkeit?

Ist dein Wunsch dabei? Welche Bedeutung hat dein Wunsch?

Wünsche können Sehnsüchte sein. Sehnsüchte nach dem, was nicht oder zu wenig da ist oder auch nur war. Wünsche können wahr werden, unerreichbar erscheinen oder wirklich unmöglich zu erfüllen sein. Einige Wünsche basieren auf Verletzungen, aus der Kindheit oder auf neueren Erfahrungen: Verlusterlebnisse, fehlende Wärme, fehlendes Gesehen werden mit dem was uns ausmacht uns vieles mehr. Diese Erfahrungen können zur Weihnachtszeit schmerzlich aktiv werden. Auch neue Verletzungen können entstehen.  Möglicherweise wird ein Verlust vor Augen geführt. Vielleicht ist die ersehnte Umgebung nicht vorhanden. Die individuelle Situation ist nicht unbedingt von außen zu erkennen. Manche Menschen wirken nach außen als sei alles gut und innerlich sieht es anders aus. Verletzungen und aufwühlenden Gefühle sind nicht immer sichtbar.

Ganz schon herausfordernd für alle diese Weihnachtszeit.

Und wie kannst du dem begegnen?

Auf deine Bedürfnisse achten.
Für sich einzustehen hat oft mit Grenzen setzen zu tun. Ein Nein zu äußern, kann bedeuten ja zu dir selbst zu sagen. Wann würdest du gerne nein sagen und traust es dich nicht? Ich möchte dich ermutigen es mal auszuprobieren. Vielleicht kommt es ja sogar gut an. Und wenn nicht weißt du woran du bist und hast für dich eingestanden.

Sei gnädig mit dir und anderen.
Frühzeitig über Erwartungen, Befürchtungen und Bedürfnisse zu sprechen, kann Konflikte vorbeugen, denn im Konflikt ist dies oft nicht mehr möglich. Konflikt bedeutet Stress. Von deinen Erfahrungen hängt ab wie gut dein Nervensystem Stress verarbeiten kann und wie lösungsfähig es unter Stress ist. Was hilft dir bei einem Konflikt? Nähe, Abstand, Verständnis, Zeit zum Nachdenken, Austausch, Feedback von außen, alleine sein, Gemeinschaft, Ablenkung, was sonst? Hast du das schon mal kommuniziert?

Frag Menschen, die für dich wichtig sind, was für sie wichtig ist. Erzähle ihnen was für dich wichtig ist und worüber du dir Gedanken machst. Hab Geduld mit dir und anderen. In der Familie tauchen alte Muster verstärkt auf. Das birgt Herausforderungen. Leider ist auch nicht alles gemeinsam lösbar, aber du kannst herausfinden was möglich ist. Und du kannst lernen für dich einzustehen. Es kann hilfreich sein sich schon vor Weihnachten über Bedürfnisse auszutauschen, mit den Menschen mit denen du Weihnachten verbringst oder Personen denen du vertraust.

Für mich ist es wichtig, dass gesehen wird, dass Weihnachten Herausforderungen mit sich bringt. Jede*r hat eine eigene Geschichte. Will sie erzählt werden?

Ich wünsche dir alles Gute auf deinem ganz persönlichen Weg!



November 2023

Kreativität und ihr Nutzen für Persönlichkeitsentwicklung

Kreativität besitzt jeder Mensch. Sie ist Ausdruck und es lässt sich mit ihr etwas erschaffen.
Sie kann sich sehr vielfältig äußern: In Bewegung, Tanz, Gestaltung, Bildern, in Gedanken,
Schrift oder Klängen. Der Ausdruck kann zwei- und dreidimensional erfolgen. Gesellschaftlich
hat Kreativität ihren festen Platz in Kunst und Kultur. Jede*r Mensch sammelte Erfahrungen
mit ihr.

Kinder nutzen sie intuitiv, vor allem im Spiel und beim Malen.

Leider erfährt nicht jedes Kind positive Reaktionen auf seine kreativen Explorationen.
Oft treffen Kinder mit ihrem kreativen Ausdruck auf Leistungserwartungen. Manche Kinder
haben kaum Raum für ihren Ausdruck. Andere werden in einen Ausdruck gezwungen, der
ihnen nicht entspricht. Ihr Empfinden wird missverstanden. Geschieht dies systematisch, fühlen sie sich nicht gesehen oder gehört. Daraus können Verletzungen entstehen, bis ins
Erwachsenenalter Einfluss nehmen. Eine Freude an Ihrer Kreativität lässt sich auch spät
noch (wieder-)entdecken oder ausbauen.

In der Praxis Kreativ nutzen wir Kreativität als Weg zur Veränderung.

Mit agiler Organisation und Planung entstehen bedürfnisorientierte Lösungen.
In Therapie und Coaching drücken Klient*innen ihre Emotionen über Kreativität aus. Dabei
zeigen sich Ressourcen, Verständnis entsteht und ein Thema wird klarer. Glaubenssätze oder
Verhaltensmuster können aufgedeckt werden. Wünsche und Sehnsüchte zeigen sich.
Aufarbeitung ist möglich und das Erlernen neuer Verhaltensweisen.
Emotionen können feststecken, überfluten und nicht spürbar sein.
Durch den kreativen Ausdruck werden Gefühle greifbarer und lassen sich zuordnen.
Manche Gefühle sind verfestigt oder ploppen nach langer Zeit wieder auf oder durften früher
nicht gefühlt werden. Möglicherweise haben sie eine Geschichte zu erzählen, die nie gehört
wurde. Nicht jedes Gefühl gehört ins Hier und Jetzt. Es kann Ausdruck alter Erfahrungen oder
sogar delegiert sein.

In der Praxis Kreativ nutzen wir Kreativität für Entwicklung.



Lassen Sie mich teilhaben!

Mich interessieren deine und Ihre Gedanken und Fragen.





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